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In diesem Artikel 5 Kapitel
  1. Seitenaufbau
  2. Neue Zahlungsart anlegen
  3. E-Rechnung-Codes
  4. Bearbeiten und Löschen
  5. Tipps

Einstellungen: Zahlungsarten

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Hier legen Sie die Zahlungsarten Ihres Mandanten an: eigene Namen wie „Kauf auf Rechnung", „Marktplatz-Clearing" oder „PayPal", jeweils verknüpft mit dem passenden internationalen E-Rechnungs-Code. Der Code wird für die ZUGFeRD-Einbettung und in der Auftragsverwaltung verwendet, um die Zahlungsart einheitlich und regelkonform zu dokumentieren.

Sie brauchen die Zahlungsarten, damit Scanalot pro Auftrag weiß, ob die Zahlung schon eingegangen ist oder noch aussteht, wie viele Tage Zahlungsziel gelten und ob Skonto gewährt wird. Die konkrete Zuordnung „welche Zahlungsart gilt bei welchem Marktplatz" pflegen Sie unter Zahlungsvorgaben.


Seitenaufbau

Oben in der Kopfleiste wählen Sie den Mandanten. Darunter erscheint die Tabelle mit den bereits angelegten Zahlungsarten. Der grüne Knopf „Neue Zahlungsart" öffnet den Dialog für einen neuen Eintrag.

SpalteBedeutung
ReihenfolgeSortierreihenfolge in Dropdown-Listen (kleinste zuerst)
NameIhr eigener Name (frei wählbar)
E-Rechnung-CodeDer internationale Code (siehe Tabelle unten) mit Beschreibung
ZahlungszielStandard-Zahlungsfrist in Tagen (nur für offene Zahlungen)
SkontoProzentsatz und Frist (Beispiel: „2% / 7 T")
AktivJa/Nein, ob die Zahlungsart in der Auswahl erscheint

Jede Zeile hat rechts einen Bearbeiten- und einen Löschen-Knopf.


Neue Zahlungsart anlegen

Klick auf „Neue Zahlungsart" öffnet den Dialog:

FeldBedeutung
NameIhr eigener Name, z.B. „Kauf auf Rechnung", „PayPal", „Amazon Clearing"
E-Rechnung-CodeWählen aus einer festen Liste (siehe unten). Der Code bestimmt, ob die Zahlung als „bereits bezahlt" gilt
Zahlungsziel (Tage)Standard-Frist für die Zahlung. Wird bei „bereits bezahlt"-Codes ausgegraut
Skonto (Tage / Prozent)Optional: Skonto-Frist und Prozentsatz. Wird bei „bereits bezahlt"-Codes ausgegraut
ReihenfolgeSortier-Nummer, kleinere Werte kommen zuerst in Auswahllisten
AktivOb die Zahlungsart überhaupt genutzt werden darf

Wichtig: Die Standardwerte (Zahlungsziel, Skonto) sind nur die Startwerte. Sie werden beim Anlegen einer Zahlungsvorgabe (pro Marktplatz) übernommen und können dort überschrieben werden.


E-Rechnung-Codes

Die Codes stammen aus dem UNTDID-4461-Standard und werden weltweit für elektronische Rechnungen verwendet. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben, wenn Sie eine ZUGFeRD- oder XRechnung erzeugen.

CodeBedeutungAls „bereits bezahlt" behandelt
10BarJa
48KreditkarteJa
58SEPA-ÜberweisungNein (offene Zahlung)
68Elektronische Zahlung (PayPal, Klarna Sofort ...)Ja
97Clearing / MarktplatzJa (Marktplatz zieht ein)

„Bereits bezahlt" heißt: In der Rechnung erscheint kein Zahlungsziel und keine IBAN, sondern der Hinweis „Rechnungsbetrag bereits beglichen".

Tipp: Für Ihre eigene Website oder für Rechnungskunden nutzen Sie in der Regel Code 58 (SEPA-Überweisung). Für Marktplatz-Verkäufe (Amazon, Otto, Zalando, ...) ist Code 97 (Clearing) die richtige Wahl, weil der Marktplatz die Zahlung einzieht und den Betrag später auf Ihr Konto überweist.


Bearbeiten und Löschen

Klick auf das Stift-Symbol in einer Zeile öffnet denselben Dialog mit den bestehenden Werten. Speichern übernimmt die Änderungen sofort.

Klick auf das Papierkorb-Symbol löscht die Zahlungsart nach Rückfrage. Wenn die Zahlungsart noch in einer Zahlungsvorgabe verwendet wird, sollten Sie diese vorher umstellen.


Tipps

  • Legen Sie für jeden Zahlungsweg eine eigene Zahlungsart an, auch wenn zwei denselben E-Rechnung-Code haben. Beispiel: „Amazon Clearing" und „Otto Clearing" nutzen beide Code 97, aber mit eigenen Namen bleibt Ihre Buchhaltung sauber.
  • Setzen Sie die Sortierreihenfolge so, dass die häufigsten Zahlungsarten zuerst erscheinen (kleinere Zahl = weiter oben).
  • Deaktivierte Zahlungsarten bleiben bestehen und werden weiterhin für Alt-Aufträge korrekt angezeigt, sie erscheinen nur nicht mehr in Auswahllisten für neue Belege.
  • Die Zahlungsart wird in der ZUGFeRD-Einbettung als Zahlungsmittel-Code in die XML geschrieben und ist damit auch für den Empfänger sofort maschinell verarbeitbar.